FAO Gerry & Katie

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ZeroAltitude
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FAO Gerry & Katie

Postby ZeroAltitude » Thu May 07, 2009 8:57 am

Wart Ihr schon mal in Ouagadougou??? :mrgreen:
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GerryW
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Re: FAO Gerry & Katie

Postby GerryW » Fri May 08, 2009 7:38 pm

ZeroAltitude wrote:Wart Ihr schon mal in Ouagadougou??? :mrgreen:



Nein, es existiert nicht mehr, da es mit Bomben und Militärgerät, welches alles aus Deutschland stammt, dem Erdboden gleich gemacht wurde.

So, nun kannst Du ruhig wieder zu den beiden Saufkumpanen Steinbrück und Münte zum Biertisch zurück. :mrgreen:

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ZeroAltitude
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Re: FAO Gerry & Katie

Postby ZeroAltitude » Fri May 08, 2009 10:57 pm

Münte kann nicht. Er hat ein neues Hobby.

Nämlich Mathematik.

Im Moment sucht er eine Lösung für die Aufgabe "Was ist 69 - 29?" :mrgreen:
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GerryW
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Re: FAO Gerry & Katie

Postby GerryW » Fri May 08, 2009 11:14 pm

ZeroAltitude wrote:Münte kann nicht. Er hat ein neues Hobby.

Nämlich Mathematik.

Im Moment sucht er eine Lösung für die Aufgabe "Was ist 69 - 29?" :mrgreen:


Viagra! :mrgreen:

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FrankM
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Re: FAO Gerry & Katie

Postby FrankM » Mon May 11, 2009 9:41 am

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Wir sind dann mal oben !

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rattler
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Re: FAO Gerry & Katie

Postby rattler » Tue May 12, 2009 12:13 am

ZeroAltitude wrote:Wart Ihr schon mal in Ouagadougou??? :mrgreen:


Nein, aber wenn jemand dahin kommt:

DRINGEND GESUCHT: Petra Weigl, a.k. a. Petra Bitsch, aus Bruchsal, Germany.

Hat dort jahrelang als freischaffende Entwicklungshelferin gearbeitet, ausserhalb Ougadougous, mit Tuaregs (und ist vermutlich immer noch aktiv dort).

Für jede Information dankbar,

Rattler
Sincere condolences to all Norwegians! I guess you will need some aquevit to get over this.

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ZeroAltitude
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Re: FAO Gerry & Katie

Postby ZeroAltitude » Tue May 12, 2009 3:08 pm

Zahlt sie Steuern in Deutschland?
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Carlos G.
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Re: FAO Gerry & Katie

Postby Carlos G. » Sat May 30, 2009 9:05 am

Darf man den Sinn Deiner Frage erfragen, ZA? Ouagadougou??? Wie kommst Du drauf und was haben unsere lux. Freunde damit zu tun?

Dann: von wem wurde dieses Kaff bombardiert und warum? Dachte Konflikt gäbe es weiter östlich, im Darfour-Gebiet, und auch im Tchad (dazwischenliegend).

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GerryW
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Re: FAO Gerry & Katie

Postby GerryW » Sun May 31, 2009 10:57 am

Es ging (und geht) darum dass der Deutsche Staat den Deutschen Bürgern zuviel Geld aus der Tasche zieht, da es im Deutschen Staat zuviele Schmarotzer gibt. Und da es immer mehr Steuern gibt und die Leute Angst um ihr sauer verdientes Geld haben, haben sie ihr Geld nach Luxemburg zur Bank gebracht um es vor den vom Deutschen Volk gewählten Geldhaien in Sicherheit zu bringen.

Und dies gefällt dem Herrn Steinbrück und Münteferring nicht und haben sich zu einem gemeinsamen Feldzug gegen Steueroasen zusammengetan. In dieselbe Kerbe hauen zwar die Franzosen kräftig mit drein.

Wobei Luxemburg an sich keine Steueroase ist, da auf allen Anlagekonten und Sparbüchern usw. Quellensteuern zu bezahlen sind.

Münte wollte den 'Steueroasen' schon die Deutschen Soldaten schicken:

Müntefering: "Früher hätte man Soldaten in die Steueroasen geschickt"


Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker hat sich gegen die Vorwürfe aus Deutschland zu Wehr gesetzt, sein Land sei ein Paradies für Steuersünder. SPD-Chef Franz Müntefering hatte gesagt, früher hätte man Soldaten in Steueroasen geschickt. "Wir waren schon mal besetzt, wir haben unter deutscher Besatzung gelitten", so Juncker.



Luxemburgs Premier Juncker hat von der Kritik aus Deutschland genug

Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker hat sich mit deutlicher Kritik an deutschen Politikern und der britischen Regierung gegen Vorwürfe gewehrt, sein Land sei ein Paradies für Steuerbetrüger. Im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ verbat sich Juncker „scheinbar humorvolle“ Angriffe wie die von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD).

Steinbrück hatte vor Tagen die Steueroasen Luxemburg, Österreich und Schweiz in eine Reihe gestellt mit Ouagadougou, der Hauptstadt des afrikanischen Staates Burkina Faso. Dies hatte vor allem in Luxemburg, aber auch im Inland Verärgerung ausgelöst. Die Bundesregierung ist bemüht, die Wogen zu glätten. Burkina Faso forderte eine öffentliche Entschuldigung Steinbrücks.


Mit Blick auf Äußerungen von SPD-Chef Franz Müntefering zu Steueroasen, wonach man früher Soldaten dorthin geschickt hätte, sagte Juncker: „Wir waren schon mal besetzt, wir haben unter deutscher Besatzung gelitten.“ Deutschland sei bis Juli 2005 selbst das größte Steuerparadies Europas gewesen sei. Bis dahin habe kein nichtansässiger Ausländer Steuern auf Zinseinkünfte zahlen müssen.


Heute locke die britische Regierung größte Vermögen zielstrebig nach London, wo sie nur minimal besteuert würden. Aber über dieses „Steuerparadies für Multi-Milliardäre“ rede niemand, sagte Juncker. Nach dem Steuerstreit rechnet sich der dienstälteste Regierungschef der EU, der am 7. Juni Parlamentswahlen zu bestehen hat, nur noch wenig Chancen für höhere EU-Ämter aus. Dafür gebe es nun „bei einigen meiner EU-Kollegen keine überschäumende Begeisterung“ mehr.

Der Botschafter von Burkina Faso, Xavier Niodogo, sagte der „Frankfurter Rundschau“, Steinbrück habe zwar ausrichten lassen, es tue ihm leid, falsch verstanden worden zu sein. Doch die Öffentlichkeit müsse wissen: „Wir sind kein Steuerparadies.“ Deshalb solle Steinbrück seine Entschuldigung öffentlich wiederholen.

Die Kritik der Opposition reißt nicht ab. FDP-Chef Guido Westerwelle warf Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, Steinbrück nicht in die Schranken gewiesen zu haben. „Stattdessen sitzt die Kanzlerin still neben ihm auf der Regierungsbank und sieht zu, wie Herr Steinbrück das Bild des hässlichen Deutschen in der ganzen Welt verbreitet“, sagte er der „Welt am Sonntag“. Früher wäre der Minister sofort entlassen worden. Bayerns Europaministerin Emilia Müller (CSU) forderte im „Focus“, Steinbrück sollte auf EU-Ebene aus den Verkehr gezogen werden.


Grünen-Fraktionsvize Jürgen Trittin warf Steinbrück Unglaubwürdigkeit und Dilettantismus vor.
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1150271-1-10/spd-chef-muentefering-frueher-haette-man-soldaten-in-die-steueroasen-geschickt


Im Interview mit dem SPIEGEL verbittet sich Jean-Claude Juncker "scheinbar humorvolle" Angriffe wie die des deutschen Finanzministers Peer Steinbrück (SPD). Dieser hatte unter anderem gesagt, im Kampf gegen Steueroasen müsse man "die siebte Kavallerie vor Yuma ausreiten lassen".http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,623836,00.html

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Re: FAO Gerry & Katie

Postby ZeroAltitude » Sun May 31, 2009 9:17 pm

Ich hab ernsthaft überlegt, für meinen nächsten Schweiz-Urlaub einen Autosticker zu basteln, der ein rot durchgestrichenes Steinbrück-Portrait zeigt.
Aber wahrscheinlich hetzt mir dann der deutsche Zoll die Steuerfahndung auf den Hals...
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Re: FAO Gerry & Katie

Postby ZeroAltitude » Sun May 31, 2009 9:20 pm

Carlos G. wrote:Darf man den Sinn Deiner Frage erfragen, ZA? Ouagadougou??? Wie kommst Du drauf und was haben unsere lux. Freunde damit zu tun?

Dann: von wem wurde dieses Kaff bombardiert und warum? Dachte Konflikt gäbe es weiter östlich, im Darfour-Gebiet, und auch im Tchad (dazwischenliegend).
Der deutsche Finanzminister Steinbrück führt gerade einen Feldzug gegen sogenannte Steueroasen wie Lux und Schweiz und hat u.a. gesagt, er werde zur nächsten internationalen Konferenz neben Ouagadougou auch die Schweiz und Luxemburg einladen.
Die Schweizer sind im Moment stinkesauer.
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Re: FAO Gerry & Katie

Postby GerryW » Sun May 31, 2009 9:40 pm

An der Deutsch-Luxemburgischen Grenze werden auf der deutschen Seite sehr viele Autofahrer vom deutschen Zoll schikaniert. Des öfteren werden 'suspekte' Autos sogar ganz vom Zoll kontrolliert. Dies mit der Annahme dass die Passagiere mehr als die erlaubten 10000€ mit sich führen. Haben sie weniger dabei wird ihr Auto in jedem Fall ganz umgekrempelt.

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Re: FAO Gerry & Katie

Postby GerryW » Sun May 31, 2009 9:53 pm

ZeroAltitude wrote:
Carlos G. wrote:Darf man den Sinn Deiner Frage erfragen, ZA? Ouagadougou??? Wie kommst Du drauf und was haben unsere lux. Freunde damit zu tun?

Dann: von wem wurde dieses Kaff bombardiert und warum? Dachte Konflikt gäbe es weiter östlich, im Darfour-Gebiet, und auch im Tchad (dazwischenliegend).
Der deutsche Finanzminister Steinbrück führt gerade einen Feldzug gegen sogenannte Steueroasen wie Lux und Schweiz und hat u.a. gesagt, er werde zur nächsten internationalen Konferenz neben Ouagadougou auch die Schweiz und Luxemburg einladen.
Die Schweizer sind im Moment stinkesauer.


Steinbrück-Aussagen
22.05.2009 16:55 Uhr
Deutsche Firmen bekommen Luxemburger Entrüstung zu spüren
Von Volker Bingenheimer



Das deutsch-luxemburgische Verhältnis war schon mal besser: Nach den wenig diplomatischen Bemerkungen des deutschen Finanzministers Steinbrück über das kleine Nachbarland überlegen sich manche Luxemburger zwei Mal, ob sie Aufträge an deutsche Firmen vergeben. Die Trierer Handwerker sind alarmiert.

Raumausstatter Heinz Hub aus Konz knirscht mit den Zähnen. Der Inhaber eines mittelgroßen Fußbodenbetriebs war drauf und dran, einem Luxemburger Kunden einen neuen Boden zu verlegen. Doch nach den Äußerungen des deutschen Finanzministers, der Luxemburg als Steueroase ansieht und in einen Topf mit Ouagadougou in Burkina Faso wirft, hat der Kunde einen Rückzieher gemacht. Er wies auf die "wiederholten Drohungen und Beleidigungen an die Adresse Luxemburgs" hin. Heinz Hub hat nun das Nachsehen: Ihm entgeht ein Auftrag in Höhe von 7000 Euro.
"Es ist sicherlich ein Rückschlag"

Dass sich das Klima in Luxemburg gewandelt hat, hat man bei der Handwerkskammer der Region Trier schon bemerkt. Zwar würden die Luxemburger Kunden in aller Regel nicht klar sagen, warum sie Aufträge stornieren. Aber zwischen den Zeilen sei herauszulesen, dass sie verärgert über die Arroganz deutscher Bundespolitiker sind. "Ich gehe davon aus, dass der Fall von Herrn Hub nur die Spitze des Eisbergs darstellt", sagt Dr. Matthias Schwalbach, Leiter der Wirtschaftsförderung bei der Handwerkskammer Trier. "Wir hören in letzter Zeit öfters, dass Luxemburger Kunden Aufträge stornieren, ohne Gründe zu nennen. Wenn die Handwerker nachfragen, kommt immer wieder das gleiche Thema zur Sprache."

Für die Handwerkskammer waren die Vorstöße des Finanzministers und des SPD-Vorsitzenden eine Katastrophe. Seit Jahren bemüht sich die Kammer um ein freundschaftliches Verhältnis über die Grenze hinweg und ebnet deutschen Betrieben den Weg auf den lukrativen Luxemburger Markt. Jetzt sieht man die bisherigen Erfolge gefährdet: "Es ist mit Sicherheit ein Rückschlag. Ich denke aber, dass er zeitlich begrenzt sein wird", meint Schwalbach. Schließlich hätten Politiker aus Trier und Umgebung klar gemacht, dass Luxemburg ungerecht behandelt worden sei und sie sich einen anderen Umgangston wünschen. Ein regelrechter "Aufschrei" sei durch die Region gegangen, meint Schwalbach. Dieser sei ohne Zweifel auch bis ins ferne Berlin vorgedrungen.
"Wir bedauern das sehr"

Laut offiziellen Statistiken sichern die Geschäftsbeziehungen mit Luxemburg im deutschen Grenzgebiet rund 5000 Arbeitsplätze. Die Betriebe der Region Trier – vor allem im Baugewerbe – machen jährlich rund 500 Millionen Euro Umsatz im Großherzogtum.

In gewisser Weise kann der Vertreter der Handelskammer die Reaktion aus dem Großherzogtum nachvollziehen: "Die emotionale Seite spielt für die Luxemburger im Verhältnis zu dem größeren Nachbarland eben eine große Rolle. Auch auf der menschlichen Seite wurde durch die Auseinandersetzung viel Porzellan zerbrochen. Wir bedauern das sehr."

http://www.wort.lu/wort/web/letzebuerg/artikel/22752/deutsche-firmen-bekommen-luxemburger-entruestung-zu-spueren.php


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